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Central Park Basel

Central Park Basel oder Bari ohne Barriere | Wie aus Bahnflächen öffentlicher Raum werden soll

Das Verständnis von Raum in unserer Zeit
"Wir sind die Architekten unserer Zukunft. Aus diesem Grund sollten wir Baupläne nur mit äusserster Sorgfalt entwerfen."

Nicht nur wir verändern uns, sondern auch der Raum um uns herum wandelt sich. Unsere jetzige Lebensart und Entwicklung prägt die Umgebung der Zukunft nachhaltig. Vor allem in einer kleinen Stadt wie Basel gewinnt der Raum immer mehr an Bedeutung, denn der Platz ist begrenzt. Die Frage, wie man nun diesen Raum gestaltet, führt zu politischen Auseinandersetzungen und Diskussionen. Schliesslich hat jeder eine andere Vorstellung, wie, wann und ob überhaupt der Raum genutzt werden soll. Auf jeden Fall schaffen Räume Möglichkeiten. Nutzt man zum Beispiel den Raum über Geleisen oder Autobahnen, verbindet man Quartiere und manchmal sogar Länder miteinander. Ausserdem schafft man neue Räume in Form von Wohn- oder Grünanlagen, wo vorher nur Nutzraum war. Basel braucht diese neu entstehenden Räume, denn diese verbinden die Gebiete "Gundeli-Innenstadt" und "Frankreich-Schweiz" aktiv miteinander. Dieser neu entstehende Platz bietet zudem eine Vielzahl an Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten. Pro Innerstadt nimmt eine wichtige Rolle bei der Neugestaltung und Entwicklung der Basler City wahr und engagiert sich für diverse Projekte, die sich mit dem Thema Raum auseinandersetzen, wie zum Beispiel das Verkehrskonzept Innenstadt, die Nutzerstudie "Qualität im Zentrum" sowie das neue Allmendgesetz NöRG etc.

Central Park Basel oder Bari ohne Barriere | Wie aus Bahnflächen öffentlicher Raum werden soll.
Eisenbahntrassen teilen vielerorts das Stadtgebiet in bessere und schlechtere Lagen; zumindest eine Barriere stellen sie fast immer dar.

» bauwelt.de/sixcms/media.php/829/bw_2013_23_0010-0013.pdf

Im süditalienischen Bari soll sich das nun ändern. Bari-Centrale, der Hauptbahnhof der Haupstadt Apuliens, ist ein Durchgangsbahnhof an jener wichtigen Bahnlinie, die nach der Einigung Italiens zu Beginn der 1860er Jahre vom Norden in den Süden des Landes gebaut wurde und die zwischen Rimini in der Romagna bis Brindisi in Apulien etwa parallel zur Adriaküste verläuft. In Bari tangiert die Trasse das damalige Stadtgebiet, das aus zwei Teilen bestand: aus dem dichten und verwinkelten, seit rund 4000 Jahren besiedelten historischen Zentrum am Meer und aus seiner schachbrettartigen Erweiterung, dem Borgo Murattiano, der ab 1813 während der Regentschaft von Neapels König Joachim Murat entstand.

» youtube.com/watch?v=pk5OHm9uQSM
» centralparkbasel.ch


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